


















STADTRAUMKONZEPT UNTERWETZIKON - STUDIE FOKUS 1
2019-2020Stadtraumkonzept Unterwetzikon - Studie Fokus 1
Wetzikon ZH (CH)
Direktauftrag
Auftraggeber: Stadt Wetzikon, vertreten durch Stadtplanung Wetzikon
Projektteam: BASK (Federführung); Studio Vulkan Landschaftsarchitektur GmbH, Zürich; IBV Hüsler, Zürich
„In Wetzikon fehlt eine übergeordnete städtebauliche Vision, die eine aktivere und stringentere Planung erlauben würde.“ (Zitat Stakeholder) Die Studie Fokus 1 legt die Basis für weitere Fokus Studien. Ziel ist eine dynamische Planungsstruktur, die kurz- und langfristig greift. Im Rahmen der Studie Fokus 1 hat ein multidisziplinäres Team unter der Federführung von BASK in enger Zusammenarbeit mit der Stadtplanung Wetzikon und einer Kommunikationsagentur eine übergeordnete Vision für den Stadtraum Unterwetzikon entwickelt, die auf den vorhandenen Planungen und dem REK aufbaut. Es wurden neue zusammenhängende Verkehrs-, Freiraum-, Städtebau- und Beleuchtungskonzepte erarbeitet und Detailräume vertiefter und exemplarisch als Richtprojekte entworfen. Dabei spielte die Einbettung in ein übergeordnetes Kulturlandschaftskonzept eine wichtige Rolle. Im Verlauf dieses Prozesses wurden u.a. Schatzkarten für das Gebiet Unterwetzikon entwickelt und damit eine partizipative Planungskultur angestossen, welche die Stakeholder und ihre Anliegen einbezieht. Basierend auf der übergeordneten Vision und dem Verkehrs-, Freiraum-, Städtebau- und Beleuchtungskonzept wurde ein Katalog erarbeitet, der konkrete Sofortmassnahmen für die kurz-, mittel- und langfristige Umsetzung zur Verfügung stellt. Die Resultate der Studie Fokus 1 werden in den weiteren Fokus Studien miteinbezogen und weiterentwickelt, so dass die Basis für eine flexibele, wirksame und vernetzte Planung entsteht, die in der Bevölkerung verankert ist und von ihr mitgetragen wird. Der Stadtrat Wetzikon hat die Massnahmen gesichtet, bewertet und die Realisierungsmöglichkeiten und die Umsetzung priorisiert.
Der Stadtrat Wetzikon hat die Massnahmen gesichtet, bewertet und die Realisierungsmöglichkeiten und die Umsetzung priorisiert.
© 2020 – BASK Architektur Städtebau GmbH
EINE ÜBERGEORDNETE STÄDTEBAULICHE VISION IST FÜR UNS DER SCHLÜSSEL FÜR DIE UMSETZUNG EINES PARTIZIPATIV ENTWICKELTEN STADTRAUMKONZEPTES.




















FORSCHUNGSCAMPUS EMPA EAWAG DÜBENDORF
2017Forschungscampus Empa Eawag
Dübendorf ZH (CH)
Städtebaulicher Masterplan
Auftraggeber: Eidgenössische Materialprüfungs- und Forschungsanstalt, Empa
Projektteam: BASK (Federführung); Haag Landschaftsarchitektur, Zürich; IBV Hüsler, Zürich
Der Masterplan wurde in einem stakholderbasierten Prozess unter Einbezug und Mitwirkung von Entscheidungsträgern und Nutzern der Empa und Eawag erarbeitet. Dabei wurden insbesondere Schlüsselthemen wie die zukünftige Nutzung der Baulandreserven, die Verdichtung bereits bebauter Bereiche, die verkehrliche Erschliessung, ökologische Themen sowie gestalterische Prinzipien aus der komplexen, multidisziplinären Logik des bestehenden Areals herausgearbeitet. Die Vision des Forschungscampus basiert auf dem Entwicklungsleitbild und lässt durch ihre robuste städtebauliche Grundstruktur grosse Freiheiten und Veränderbarkeit zu. Dies wurde in verschiedenen städtebaulichen Szenarien untersucht und mittels einzelner, tiefgreifender Schlüsselprojekte auf ihre Plausibilität erprobt. Als Ergebnis wurde ein strategischer Masterplan für den Forschungscampus mit Entwicklungsetappen von zwei bis 20+ Jahren erarbeitet, welcher auf aktuelle, aber auch auf zukünftig auftretende planerische Herausforderungen Antworten geben kann.
© 2017 – BASK Architektur Städtebau GmbH


MASTERPLAN ERZABTEI ST.OTTILIEN
2022Masterplan Erzabtei St. Ottilien
St. Ottilien (D)
Städtebaulicher Masterplan Integration neues Gymnasium
Auftraggeber: Erzabtei St. Ottilien
In naher Zukunft plant das Schulwerk der Diözese Augsburg den Neubau des Rhabanus-Maurus-Gymnasiums in St. Ottilien. Zur Integration der neuen Schulbauten und seiner Freiräume in das Klosterdorf hat BASK ein übergeordnetes städtebauliches Strukturkonzept entworfen. Unter Integration aller Akteure von Kloster, Schule und und Schulwerk entwerfen wir einen dynamischen städtebaulichen Masterplan. Mit dem Konvent der Erzabtei wurde dafür ein Mitwirkungsprozess durchgeführt. Der Masterplan basiert auf drei strategischen Leitideen für St. Ottilien: zukünftige Priorisierung von Langsamverkehr und ÖPNV innerhalb des Klosterdorfes, zentrales Forum als verbindendes Element von Neu und Bestand, räumliche Kombination ÖPNV (Bahn+Bus) und Konzentration des Schüler*innen-Drop-Off. Das Thema der größtmöglichen räumlichen Verschränkung sowohl von Gebäuden und Freiräumen als auch Bestands- und Neubaustrukturen soll das Ziel aller zukünftigen baulichen Maßnahmen in St. Ottilien sein.
© 2022 – BASK Büro für Architektur & Stadtplanung Schuster Kretschmann PartGmbB
MIT EINEM DYNAMISCHEN MASTERPLAN LEGEN WIR EINE ROBUSTE STÄDTEBAULICHE GRUNDSTRUKTUR FEST. DIES LÄSST FREIHEITEN FÜR UNVORHERGESEHENES.




















QUARTIER VIERERFELD MITTELFELD BERN
2018/19Arealentwicklung Viererfeld / Mittelfeld
Bern (CH)
Selektiver städtebaulicher Wettbewerb mit zwei Projektteilen
Auftraggeber: Fonds für Boden- und Wohnbaupolitik, vertreten durch Immobilien Stadt Bern
Projektteam: BASK mit Ruth Hügli und Gianfranco Rossetti; Karres+Brands Landschapsarchitecten, Hilversum (NL); EBP Schweiz AG, Zürich; Raumdaten GmbH, Zürich
Auf dem Viererfeld und Mittelfeld soll in Zukunft ein lebendiges und vielfältiges neues Stadtquartier entstehen. Der Perimeter befindet sich, sehr gut erschlossen, an äusserst attraktiver, zentrumsnaher Lage, lediglich 2 km vom Hauptbahnhof und der Berner Altstadt entfernt. Das erhöhte Plateau über dem Aarehang mit Panoramablick und Naturbezug steigert die Attraktivität zusätzlich. Die Voraussetzungen für eine gute Anbindung des Fuss- und Veloverkehrs, des öffentlichen Verkehrs und des motorisierten Individualverkehrs sind optimal. Auf dem Viererfeld/Mittelfeld soll Wohn- und Lebensraum für rund 3000 Bewohnerinnen und Bewohner geschaffen werden. Mindestens 50% der Wohnfläche sind für den gemeinnützigen Wohnungsbau reserviert. Etwa die Hälfte des Viererfelds und ein Drittel des Mittelfelds bleiben als Stadteilpark für Spiel und Naherholung zur Verfügung. Unser Vorschlag für das neue Stadtquartier im Vierer- und Mittelfeld ist städtisch dicht bebaut und besitzt eine eigene Mitte. Der neue Park ist mehr als ein Stadtteilpark, sondern er bildet einen eigenständigen Stadtraum, in dem sich alle umliegenden Quartierbewohnenden gleichberechtigt begegnen. Wir schlagen vor, die Bauzonen des Vierer- und Mittelfelds mit städtischen Strukturen dicht zu bebauen und gleichzeitig den Park als urbanen „Nährboden“ für den ganzen Stadtteil, als ein Stadtraum-Labor, zusammen mit der Bevölkerung wachsen zu lassen. Die Bebauungs- und Freiraumstruktur entwickeln sich dabei selbstverständlich aus den umliegenden Strukturen und Quartieren. Die bauliche Dichte orientiert sich grundsätzlich an den planungsrechtlichen Vorgaben, zeigt aber eine differenzierte Verteilung auf. Die neue städtebauliche Struktur fördert durch ihre Ausgestaltung des Stadtraumes bewusst eine hohe Interaktionsdichte im öffentlichen Raum des Quartiers und versucht damit bewusst Analogien zu beliebten und belebten Stadtquartieren der Umgebung wie dem Länggassenquartier herzustellen. Das Stadtquartier im Vierer- und Mittelfeld besitzt mit der „Viererplatz“ eine klare neue Mitte mit hohem Identifikationswert.
Was ist die ideale städtebauliche Typologie für ein urbanes Quartier, in dem die Nutzung des Langsamverkehrs Priorität besitzt? Als Referenz für das neue Stadtquartier im Vierer- und Mittelfeld diente uns eine Neuinterpretation bzw. Weiterentwicklung der in Dichte, Masstäblichkeit und hoher urbaner Nutzungsdurchmischung nahezu idealen europäischen Gründerzeitquartiere, solang diese noch einen Wohnanteil von mind. 60% aufweisen. Die städtebaulichen Überlegungen für das neue Quartier basieren klar auf sozial, wie ökologisch nachhaltigen Qualitätskriterien und einer besonderen Ausprägung für die verstärkte Nutzung des öffentlichen Raumes durch seine Bewohnenden. Durch ein räumlich fein abgestuftes öffentliches Freiraumnetz von der Strasse bis zum privaten Hauseingang, fußläufige Distanzen, gute Orientierbarkeit, kurzen Wegen zur Quartiersmitte, sowie der Idee der primären Nutzung der Strasse als öffentlichen Aufenthaltsraum, wird eine robuste urbane Struktur mit langsamverkehrsfördernder Lebensweise erreicht. Der Verzicht auf den Grossteil der PW-Infrastruktur schafft Raum, der den Bewohnenden unmittelbar in Form von aneigenbarem Stadtraum zur Gute kommt. Die Stadtstruktur besitzt genügend Freiheiten, um unvorhergesehene Entwicklungen der Zukunft (z.B. Veränderungen des Mobilitätsverhaltens) oder eine Veränderung der baulichen Dichte oder Nutzerdichte aufnehmen zu können. Das neue Quartier bietet durch seine vertraute, einfache und robuste Grundstruktur vielfältige Entwicklungsmöglichkeiten im Rahmen einer 2000-Watt-Gesellschaft und den Nährboden für einen auch in Zukunft dynamischen und sozialen Lebensraum.
© 2019 – BASK Architektur Städtebau GmbH
GUTE ORIENTIERBARKEIT, KURZE WEGE ZUR QUARTIERSMITTE UND DIE PRIMÄRE NUTZUNG DER STRASSE ALS LEBENSRAUM ERMÖGLICHEN EINE LEBENSWEISE ZU FUSS UND PER RAD.




















QUARTIER HOHRAINLI KLOTEN
2017Quartier Hohrainli
Kloten ZH (CH)
Zweistufiger Studienauftrag auf Einladung
Engere Wahl
Auftraggeber: Stadt Kloten + Anlagestiftung Turidomus (Pensimo Management AG)
Projektteam: BASK mit Ruth Hügli und Gianfranco Rossetti; Müller Illien Landschaftsarchitekten, Zürich; EBP Schweiz AG, Zürich; WEBER Ingenieurbau, Eschenbach
Das Hohrainli-Quartier in Kloten wurde im Zusammenhang mit der Flughafenentwicklung 1953 konzipiert und schrittweise zwischen den Jahren 1955 und 1985 mit Mehrfamilienhäusern in Zeilenbauweise überbaut. Im Hohrainli-Quartier besteht ein erheblicher Sanierungs- und Erneuerungsbedarf. Allgemeines Ziel des Studienauftrags war es, trotz der Fluglärmimmissionen ein Quartier von hoher Lebensqualität für unterschiedliche Ziel- und Altersgruppen zu schaffen, welches ein lebhafter Wohnort sein, respektive bleiben kann. Es wurden Lösungen für eine behutsame Transformation zu einem attraktiven Wohnort mit Wohnungsangeboten für sämtliche Lebensabschnitte gesucht. Ein Konzept sollte gefunden werden, das eine sozialverträgliche Weiterentwicklung und Erneuerung des Quartiers ermöglicht. Des Weiteren war der Anspruch, ein städtebauliches und freiräumliches Konzept und ein neues Quartierzentrum zu schaffen. Zudem wurden Ideen zu Ersatzneubauten der Anlagestiftung Turidomus und Immobag Immobilien & Bauberatungs AG gesucht, um den weiteren Eigentümern aufzuzeigen, welche Potenziale sich durch die Transformation ergeben können. Die Stadt Kloten legte Wert auf eine Konzeption für die Landreserve zwischen den sich im Planungsgebiet befindenden Quartieren Hohrainli und Chasern.
Unsere städtebauliche Entwicklungsstrategie für das Hohrainli wird als Weiterentwicklung der existierenden Qualitäten der Bestandssituation umgesetzt. Gleichzeitig müssen aber auch neue Bausteine entwickelt werden, die das Potential haben, das Quartier sofort oder in einer noch weitestgehend offenen Zukunft aufzuwerten. Die Aussenräume und deren Vernetzung sind das robuste Grundgerüst einer zukünftigen qualitätsvollen und schrittweisen städtebaulichen Transformation. Ein Regelwerk definiert die grundlegenden freiräumlichen und baulichen Vorgaben. Die Verdichtungsstrategie baut pragmatisch auf dem Bestand auf. Ob dabei Neubauten, An- oder Aufstockungen zu Zuge kommen, wird den einzelnen Besitzern grundsätzlich offen gelassen. Die „Vision 2070“ ist der Klarheit halber durchgehend mit Ersatzneubauten dargestellt. Das Quartierzentrum als Ort der grössten Dichte im Hohrainli liegt zentral. Insgesamt soll das selbstverständliche Gesamtbild einer von Grünraum umflossenen und verdichteten Stadtlandschaft wieder qualitativ aufgewertet werden.
Die Ausrichtung der drei Ersatzneubauten im Quartierzentrum folgt der Logik des gesamten Quartiers. Die drei Ersatzneubauten sind alle als allseitig ausgerichtete Punkthäuser konzipiert, auch im Erdgeschoss. Durch die vierseitige Orientierung wird ein Bezug des Quartierzentrums zur Umgebung gestärkt. Durch die grosse Gebäudetiefe entstehen gleichzeitig zum Platz und zum Grünraum belebte Frontfassaden. Dies ermöglicht im Erdgeschoss eine sinnvolle Mischung von öffentlichen bzw. publikumsorientierten Nutzungen und Wohnungen zu planen. In den oberen Geschossen belebt die Ausrichtung von Wohnräumen zum Platz diesen zusätzlich. Über eine einzige vertikale Erschliessung gelangt man in die oberen Stockwerke. Die „Wohnwelt“ eröffnet sich mit einem grosszügigen, natürlich belichteten Treppenhaus ab dem 1. Obergeschoss.
© 2017 – BASK Architektur Städtebau GmbH
UNSER ZIEL IST EIN AUF DAUER VIELFÄLTIGER LEBENSRAUM MIT HOHER IDENTITÄT UND LEBENSQUALITÄT FÜR UNTERSCHIEDLICHE ZIEL- UND ALTERSGRUPPEN.
















RUSSIKON - DORF
2015Visionen für die langfristige städtebauliche, freiräumliche und nutzungsspezifische Entwicklung
Russikon ZH (CH)
Auftraggeber: Gemeinde Russikon
Testplanungsverfahren
Projektteam: BASK (Federführung); Haag Landschaftsarchitekten, Zürich; IBV Hüsler, Zürich
Russikon ist in ein Ober- und ein Unterdorf gegliedert. Es gibt eine historische Kernzone mit ehemals bäuerlicher Nutzungsstruktur. Die Hauptstrassen im Dorf sind geprägt von erheblichem Durchgangsverkehr. Attraktive öffentliche Aufenthaltsräume für die Dorfgemeinschaft fehlen innerhalb der Siedlungsgrenzen. Es sind 5 unterschiedliche Zentrumsfragmente erkennbar: „Metzg“, „Gemeindehaus“, „Alterszentrum“, „Gartencenter“, „Schulzentrum“. Die Zentren im Oberdorf funktionieren durch teils private Initiativen sehr gut, die im Unterdorf haben erhebliche qualitative Defizite wie starken Durchgangsverkehr und kaum Aufenthaltsqualität.
Die Gemeinde Russikon erwartete durch die Testplanung Lösungsvorschläge zu den Themen und Problemstellungen Ortseingang Fehraltdorferstrasse, Überbauung potentielle Baulandreserve Zelgli, Alters-/ Pflegezentrum Rosengasse, Zukunft Dorfzentrum, Kernzone Berggasse und zum Verdichtungspotential der Kernzone. Unsere Lösungsvorschläge verfolgen die städtebauliche Strategie, aus den 5 Zentrumsfragmenten zwei qualitativ gut funktionierende Dorfzentren auszubilden: eines im Unterdorf und eines im Oberdorf. Letzteres um das Gartencenter funktioniert bereits gut. - Neues Dorfzentrum: Die Allmend als multifunktionale öffentliche Nutzfläche soll ein Hauptelement des neuen Dorfzentrums werden und als neues Bindeglied zwischen den bisherigen Zentrumsfragmenten liegen. Eine bauliche Verdichtung soll die räumliche Klärung der rückwärtigen Zone der Dorfstrassenbebauung und die räumliche Fassung der Allmend erreichen. Die physische und programmatische Vernetzung soll über das Integrieren von bestehenden Nutzungen und Wegenetze der beiden bisherigen Zentrumsfragmente erreicht werden. Die Raumfolge Berggasse/Metzg - Allmend - Pam - Gemeindehaus soll als kontinuierliche Kumulation der öffentlichen Angebote (Mehrgenerationenwohnen, Alterswohnen, Bibliothek, Kleinverteiler) das räumliche Rückgrat des Dorfzentrums bilden.
- Zelgli Testszenario: Die Zelglientwicklung soll dazu beitragen, dass die gemischte Dorfstruktur in Russikon gestärkt wird (soziale Mischung, Versorgungsinfrastruktur, Generationenmix) (Szenario „Weiterbauen“) und dass gleichzeitig eine homogene und individualisierte Wohnsiedlung am Rande von Russikon (Szenario „Grünes Archipel“) verhindert wird. Bei der Umsetzung sollen drei Punkte im Vordergrund stehen: 1. Typologie der gemischten Hofgemeinschaft (unterschiedliche Gebäudetypologien, kleine Gemeinschaften, privat/gemeinschaftlich); 2. möglichst schlanke übergeordnete planerische Vorgaben und gleichzeitig möglichst robuste Festlegungen für eine langfristige Sicherung der zukünftigen Qualitäten; 3. kein zwingendes Abtauschen und Umlegen von Parzellen nötig.
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NIDERFELD DIETIKON
2013Gebietsentwicklung Niderfeld - Ein neues Stadtquartier (40ha) im Limmattal
Dietikon ZH (CH)
Testplanungsverfahren
Auftraggeber: Stadt Dietikon
Projektteam: BASK; Karres en Brands Landschapsarchitecten, Hilversum (NL); Ernst Basler & Partner, Zürich
Das Niderfeld ist eine der letzten grossen und zusammenhängenden Entwicklunsgreserven im Kanton Zürich. Die Entwicklung des Niderfelds sehen wir als Teil einer grösseren Stadtentwicklung auf Basis individueller Nachbarschaften im Stadtraum Limmattal-Zürich. Das Niderfeld wird Teil eines neuen Stadtbausteins zwischen Dietikon und Spreitenbach. Dieser neue Stadtbaustein kann die Grösse und zusammen mit den bestehenden Nutzungen im Umfeld die Programmvielfalt eines eigenen Stadtquartiers bekommen. Er soll Gemeinde- und Kantongrenzen übergreifend funktionieren. Das in die Umgebung vernetzte Parksystem der „Grünen Zimmer“ soll dabei die robuste freiräumliche Grundlage für eine Integration im Stadtraum Limmattal-Zürich bilden.
Das Niderfeld wird eine innovative und städtische Struktur, die weder Stadt noch ‚Suburb’ ist. Das Niderfeld wird von den im Limmattal typischen, linear zum Tal verlaufenden Erschliessungsachsen geprägt und es ist regional sehr gut erschlossen. Trotz dieser starken linearen Gliederung des Limmattals ist es ökologisch wichtig, dass die landschaftliche Querverbindung im Tal gestärkt wird. Die neue räumlich-städtebauliche Struktur soll sich auf dem Niderfeld in Dichte, Massstäblichkeit, Programmierung und Gebäudetypen unterscheiden. Der neue Boulevard, die verlängerte Badenerstrasse, wird u.a. die Limmattalbahn führen und wird das zentrale langfristige Entwicklungsrückgrat bis nach Spreitenbach, bzw. Baden. Um die neuen LTB-Haltestellen Chrüz und Bodenacher wird räumlich eine zusätzliche Verdichtung vorgesehen und programmatisch werden die Grundlagen geschaffen für eine höhere Diversität. An der LTB-Haltestelle Chrüz ist das Quartierzentrum geplant. Unmittelbar neben dem Quartierzentrum - im Anschluss an den Parkraum „Sportzimmer“ - wird der Schulstandort vorgeschlagen.
Die bestehende, kleinstrukturierte Kulturlandschaft sowie die Bachstruktur auf dem Niderfeld sollen als Inspiration für eine neue Parktypologie mit „Grünen Zimmern“ dienen. Dabei sollen die charakteristischen Elemente verstärkt werden. Die vorhandenen topografischen Unterschiede werden ins Parkkonzept aufgenommen: die nassen, tiefer gelegenen Bereiche werden ökologisch genutzt, die trockenen, höher gelegenen Gebiete dienen der Freizeitbeschäftigung. Der Grünraum erhält seine Logik aus der DNA des Niderfelds (den schon vorhandenen Qualitäten) und den erforderlichen, neuen Funktionen.
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MIT SPEZIFISCHEN STADTRÄUMEN UND INDIVIDUELLEN NACHBARSCHAFTEN UNTERSTÜTZEN WIR DIE BILDUNG EINER VIELFÄLTIGEN QUARTIERSTRUKTUR.
















WEHNTALERSTRASSE ZÜRICH
2012Städtebauliche Studie Wehntalerstrasse Zürich-Affoltern
Zürich (CH)
Direktauftrag
Auftraggeber: Amt für Städtebau Zürich
Projektteam: BASK (Federführung); Balliana Schubert Landschaftsarchitekten AG, Zürich
Die zukünftige Entwicklung der Wehntalerstrasse hängt stark zusammen mit der Entwicklung des Quartiers Affoltern als Ganzes. Dies ist ein zentrales Ergebnis der Studie. Drei übergeordnete städtebauliche Strategien bilden dabei das planerische Grundgerüst für die zukünftige Entwicklung Affolterns:
- Entwickeln eines gemischten und lebendigen Stadtquartiers
- Aufwerten des Strassenraumes Wehntalerstrasse
- Entwerfen eines robusten städtebaulichen Grundgerüstes
Fünf thematischen Bereiche gliedern die einzelnen Entwicklungsmassnahmen. Der Übersichtsplan «Massnahmen» zeigt den Zusammenhang der einzelnen Massnahmen, welche kurz–, mittel– und langfristig umgesetzt werden können. Sie sind zeitlich flexibel und nicht direkt von einander abhängig, sollen aber zusammen gedacht und integriert geplant werden, damit sie das volle Potenzial an Synergien entwickeln können.
- Quartierentwicklung
- Zentren und Zentralitäten
- Neue Plätze + öffentlicher Begegnungsraum
- Landschaft und Topografie
- Erschliessungsnetz und Tram
Für mehr Informationen bitte das Amt für Städtebau Zürich kontaktieren.
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FÜR UNS KANN EIN UMGEBAUTER UND AUFGEWERTETER STRASSENRAUM ZU EINEM STÄDTISCHEN LEBENSRAUM WERDEN.
















MALERVA NORD «QUARTIER BERGWERKSWEG» SARGANS
2013Malerva Nord Richtprojekt 1.Etappe Quartier «Bergwerksweg»
Sargans SG (CH)
Direktauftrag
Auftraggeber: Eisenbergwerk Gonzen AG
Projektteam: BASK; Müller Illien Landschaftsarchitekten, Zürich; IBV Hüsler AG, Zürich
Auf Basis der städtebaulichen Entwicklungsstrategie für das gesamte Quartier Malerva Nord haben wir für die erste Etappe eine Überbauungsstudie als Richtprojekt für einen Überbauungsplan erarbeitet. Eine hohe Diversität in der Sozialstruktur soll durch einen breiten Mix an Gebäudetypen erreicht werden und gleichzeitig eine starke Identifizierung der Bewohner mit der Nachbarschaft durch hohe architektonische wie freiräumliche Qualitäten. Ein Grundgerüst in Form einer robusten identitätsstiftenden, städtebaulichen und freiräumlichen Grundstruktur schafft den Rahmen für eine langfristig dynamische und sozial gemischte Nachbarschaft. Die Freiraumstruktur der ersten Etappe bietet mit Gassen, Plätzen, Gärten und Park abwechslungsreiche und unterschiedliche Aussenräume, die sowohl in der ersten Etappe funktionieren und später auch Funktionen des Quartierzentrums für das gesamte Malerva Nord und seine nahe Umgebung übernehmen können. Die Etappe 1 bietet einen breiten Mix an Wohnungen mit verschiedenen Aussenräumen: Balkon/Loggia, privater/gemeinschaftlicher Garten oder Dachterrasse. In der Gestaltung der Erdgeschossräume wird auf eine flexible Nutzungsmöglichkeit Wohnen/Arbeiten geachtet und somit eine mögliche leichte Erhöhung des Gewerbeanteils bei der Erstellung weiterer Etappen eingeplant. Es gibt Möglichkeiten zur Kombination von Wohnen+Arbeiten einerseits in Atelier-Reihenhäusern, andererseits durch kleinere Gewerberäume entlang der Gassen - zur Miete oder als Eigentum.
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DURCH EINEN PRÄZISEN MIX VON GEBÄUDE- UND FREIRAUMTYPEN FÖRDERN WIR SOZIALE DIVERSITÄT UND RÄUMLICHE ANEIGENBARKEIT.















INNOVATIONEN ST.GALLEN PLUS
2012-2013Machbarkeitsstudie Innovationen St.Gallen Plus
St.Gallen (CH)
Direktauftrag Auftraggeber: Stadt St.Gallen, Stadt Gossau, Region Appenzell AR–St.Gallen–Bodensee
Autorenteam: Nicolas Kretschmann, BASK; Helen Bisang, Stadt St.Gallen; Christoph Ditzler, reflecta AG; Peter Frischknecht, Empa, tebo, Startfeld; Jan Keller, Standortförderung Stadt St.Gallen; Roman Kohler,
Kommunikation Stadt St.Gallen; Philipp Lämmlin, Alltag Agentur GmbH; Isabel Schorer, Standortförderung Stadt St.Gallen; Hannes Treier, reflecta AG
Das gezielte Aktivieren der spezifischen räumlichen Standortqualitäten ist die Basis für eine langfristig erfolgreiche Weiterentwicklung der Lebens- und Wirtschaftsregion St.Gallen. Die Machbarkeitsstudie zeigt auf verschiedenen Massstäben Entwicklungsstrategien, wie mit spezifischen räumlich-programmatischen Massnahmen ein optimaler Nährboden zur Stärkung der Innovationskraft geschaffen werden kann. Dabei steht die physische Vernetzung von existierenden und neuen Netzwerken sowie Akteuren im Vordergrund. Gute Standorte für das Entwickeln solcher Nährböden sind jeweils diejenigen, an denen sich auch die Umgebung mitentwickeln kann, d.h. langfristig Synergien auftreten können. Regionale und lokale Netzwerke überlagern sich dort mit nationalen und internationalen.
Die Stärkung der Wirtschaftskraft ist für die Wirtschaftsregion St.Gallen als mittelgrosses Zentrum wichtig, um sich im Standortwettbewerb zu behaupten. Die schnelle und dynamische Wirtschaftsentwicklung erfordert allerdings neue Wege. Die verstärkte Vernetzung von Kompetenzen und somit die Bündelung von Kräften können wichtige Massnahmen zur Stärkung der Innovationskraft in einer Region sein. St.Gallen bietet auf verschiedenen Ebenen und in unterschiedlichen Disziplinen bereits heute Plattformen und Initiativen für eine solche Zusammenarbeit. Mit dieser Studie wollen die Träger und das Autorenteam aufzeigen, mit welchen Massnahmen die Innovationskraft weiter gestärkt werden kann.
Die Machbarkeitsstudie zeigt Lösungsansätze und Empfehlungen zu folgenden Fragestellungen auf:
– Was sind die Bedürfnisse der Unternehmerinnen und Unternehmer der Region im Themenfeld Innovation?
– Welche Einzigartigkeit, Kompetenzen sowie Strukturen zeichnen die Wirtschaftsregion aus?
– Welches sind mögliche Förderungsmassnahmen und in welcher Form sollten diese weitergetrieben werden?
Massnahmen werden zu folgenden Bereichen vorgeschlagen: Wissenstransfer und Netzwerke, Technologiepark bei der Empa, Räume und Flächen, Marketing und Kommunikation, Netzwerkstandort des SIP, Drehscheibe für eine ‹Kultur der Innovation›.
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INNOVATIONSFÖRDERNDE NÄHRBÖDEN UNTERSTÜTZEN DIE MITENTWICKLUNG DER UMGEBUNG, SCHAFFEN SYNERGIEN UND BILDEN URBANITÄT.


















MALERVA NORD SARGANS
2012Entwicklungsstrategie Transformation Bergwerksareal zu einem gemischten Wohnquartier
Sargans SG (CH)
Studienauftrag Städtebau
1. Rang
Auftraggeber: Eisenbergwerk Gonzen AG
Projektteam: BASK; Gadient Landschaftsarchitekten, Zürich; IBV Hüsler AG, Zürich
Das Planungsgebiet «Malerva Nord» liegt am Fusse des Gonzens im Nordosten der Gemeinde Sargans und weisst ca. 10ha auf. Eigentümerin des Areals ist die Eisenbergwerk Gonzen AG. Auf dem Areal, das momentan hauptsächlich gewerblich für Logistik und Kiesaufbereitung benutzt wird, wird mittel- bis langfristig das größte gemischte Wohnquartier der Gemeinde Sargans entstehen. Das Ziel unserer Entwicklungsstrategie ist es, ein Quartier zu schaffen, das nur an diesem Ort existiert. Es soll entlang von qualitativen und quantitativen Leitlinien über die nächsten Jahre organisch wachsen. Bestimmende identitätsstiftende Elemente für den Entwurf der robusten städtebaulichen Grundstruktur des Areals sind der Berg Gonzen, das Schloss, ehemalige Industriestrukturen und Besonderheiten der umgebenden Landschaft. Der räumlich-funktionale Masterplan fasst das Freiraum- und Bebauungsregelwerk zusammen und definiert innerhalb der Nachbarschaften eine Mischung von Gebäudetypen. Dies bildet die Basis für eine lebendige und nachhaltige Quartierentwicklung und bietet gleichzeitig gute Voraussetzungen für eine sinnvolle Etappierung mit Spielräumen in der Dichte und für Unvorhergesehenes. Die Grün- und Freiräume gliedern sich in einen zentralen, gemeinschaftlichen Bereich und individualisierte Aussenräume in den Nachbarschaften. Das feinmaschige Netz für Langsamverkehr stärkt die räumliche Vernetzung, Zugänglichkeit, Übersicht und Lebendigkeit. Basierend auf einer breiten Diversität schafft dies eine sanfte Urbanität.
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WIR ENTWERFEN RÄUMLICHE STRATEGIEN FÜR ORTSSPEZIFISCHE UND IM BESTAND VERNETZTE QUARTIERE.




















ENTWICKLUNGSGEBIET G HAUPTBAHNHOF WIEN
2010Masterplan fussgängerorientiertes Stadtquartier am Hauptbahnhof Wien
Wien (A)
Städtebaulicher Realisierungswettbewerb
3. Rang
Auftraggeber: ÖBB Immobilienmanagement / Stadt Wien
Projektteam: Ernst Basler + Partner AG, Zürich; Rotzler Krebs Partner GmbH Landschaftsarchitekten, Winterthur
Die Struktur der öffentlichen Räume und Baufelder basiert auf Fortsetzung der umliegenden Quartierstrassen, Grünräume und Plätze. Gleichzeitig ist die Absicht eine „Pufferzone“ aus verbindenden urbanen Strukturen und Programmen entlang des Gleisfeldes, der Laxenburger Strasse und der Landgutgasse zu bilden. Somit lässt sich ein urbaner (nach aussen harter, nach innen weicher) Ring und ein innenliegender poröser Kern, durch den Massstab „Mensch“ charakterisiert, als fussgängerorientierte Quartierstruktur erkennen. Der poröse Kern ist von Qualitäten eines gemischten urbanen „Altstadtquartieres“ charakterisiert. Der öffentliche Raum spannt ein Fussgängernetz auf. Die Massstäblichkeit dieser räumlichen Sequenz wird komplementär genährt von den Nutzungen in den Sockelbereichen, der Abwechslung der Architektur und örtlichen Durchwegungen. Dieser neue und qualitativ hoch stehende Freiraum kann gleichzeitig für die umgebenden Quartiere von Favoriten funktionieren und diese aufwerten. Durch geringe massstäbliche Anpassung (Verdichtung) des öffentlichen Raumnetzes, fußläufige Distanzen, gute Orientierungsfähigkeit, kurze Wege, sowie der Idee der primären Nutzung der Straße als öffentlichen Aufenthaltsraum, wird eine urbane Struktur mit Kfz-verkehrsminimierender Lebensweise erreicht. Die robuste Grundstruktur mit der gleichzeitig heterogenen Entwickelbarkeit bildet den Nährboden eines auch in Zukunft dynamischen und sozialen Lebensraums.
© 2010 - BASK Architektur Städtebau GmbH